FAQ – Fragen zu Spray Tanning und was Sie darüber wissen sollten

Hauptbestandteil des Spray Tannings ist der selbstbräunende Wirkstoff DHA (Dihydroxyaceton). Dabei handelt es sich um ein natürliches Derivat aus dem Zuckerrohr. Es wurde zuerst in den USA entdeckt und zur Bräunung genutzt. Aufgrund der Unbedenklichkeit der Inhaltsstoffe wurde es von der amerikanischen Behörde für Nahrungsmittel und Gesundheit bereits Mitte der 1970er Jahre freigegeben. Auch in Europa wird DHA seit Jahrzehnten völlig problemlos in der pflegenden und dekorativen Kosmetik eingesetzt.

Falls in Einzelfällen Reizungen oder allergische Reaktionen auftreten, liegt das in beinahe 100% der Fälle an beigemischten Substanzen. Die von uns verwendeten Produkte sind dagegen frei von zusätzlicher Chemie, Parfümen, Alkohol oder Parabenen und basieren auf rein pflanzlichen Inhaltsstoffen.

Sollten Sie zu Allergien und Hautreizungen neigen oder andere Anwendungsbedenken haben, testen wir die von uns verwendete Tanning-Lösung gerne vorab für 24 Stunden an einer kleinen Hautstelle.

Der Sprüh- und Trocknungsvorgang umfasst gesamt ca. 15 -20 Minuten. Für den gesamten Besuch im Studio müssen Sie in der Regel nicht mehr als eine halbe Stunde einplanen.Enthaltene Elemente mit Sofortwirkung zeigen  gleich nach dem Sprühvorgang ein Ergebnis an. Der endgültige Bräunungsgrad wird, je nach Hauttyp, nach 4-8 Stunden sichtbar.

Die Bräunungsgrad lässt sich, je nach prozentualer Beimengung von DHA in der Sprühlösung, variieren. Meist wird mit einem Wirkstoffgehalt von 8-12% gearbeitet. Für besonders intensive Ergebnisse werden auch bis zu 15% DHA verarbeitet. Eine genaue Vorhersage des individuellen Ergebnisses ist vorab nicht möglich und wäre unseriös. Der genaue Bräunungsgrad hängt immer individuell von Ihrer Haut und dem Ansprechen auf DHA ab.

Da die Bräunungspigmente in den ersten Stunden noch leicht abfärben können, sollten Sie nach der Behandlung keine enge oder helle Kleidung tragen. Um auf Nummer sicher zu gehen, empfehlen wir auch direkt nach der Behandlung auf weiße Bettwäsche zu verzichten.

Sollten doch einmal Farbspuren entstehen, lassen sich diese bei der nächsten Maschinenwäsche rückstandslos entfernen. Nur bei Seide, Wolle und feiner Kunstfaser kann es zu Problemen kommen. Diese Stoffe sollten daher mindestens für 24 Stunden nach der Behandlung und bis nach dem ersten Duschen vermieden werden.

Selbst bei chronischen Hautkrankheiten wie Neurodermitis oder Schuppenflechte liegt keine bekannte Kontraindikation vor. Eventuell kann vorher abgesprochen werden, betroffene Hautpartien auszulassen oder nur mit geringer Intensität zu behandeln. Es kann sonst, je nach Krankheitsstand zu Verdunkelungen an trockenen Stellen kommen. Durch frühzeitiges Abschuppen können aber auch schneller wieder hell werdende Partien entstehen. Für Betroffene stellt das Tanning dennoch oft eine Verbesserung im eigenen Hautempfinden dar.

Im Zweifelsfall empfehlen wir immer Rücksprache mit Ihrem behandelnden Arzt zu halten.

Da die Lotion keinen UV-Schutz enthält, sollten Sie in den Stunden nach der Anwendung auf ausgiebiges Sonnenbaden verzichten. Sonnenlotionen sollten erst nach einigen Stunden aufgetragen werden, um die optimale Wirkung des Tannings nicht zu gefährden.

Falls das Ergebnis nach einem Tanning fehlerhaft ist, liegen nach unseren Erfahrungen folgende unsachgemäße Ausführungsfehler vor:

Folgende Ursachen können der Grund für ein zu frühzeitiges Verblassen des Tannings sein:


Für wen ist Spray Tanning geeignet?

Spray Tanning kann bei allen Hauttypen eingesetzt werden, die eine Bräunung erzielen möchten. Die US-amerikanische Behörde FDA hat das Tanning-Mittel Dihydroxyaceton (DHA), ein Zuckerrohr-Derivat, bereits 1973 getestet und genehmigt. Beim Auftragen auf die Haut dringt DHA nur in die oberste Hautschicht ein ohne den restlichen Körper oder den Blutkreislauf zu belasten.

Hautärzte empfehlen Spray Tanning ganz explizit, um eine gesunde Hautbräunung zu erreichen. Die einhergehenden Risiken der UV-Strahleneinwirkung auf die Haut, wie bei Sonnenbädern oder im Solarium fallen bei der Spray Tanning-Methode komplett weg. Selbst für Jugendliche unter 18 Jahren, denen ein Solariumbesuch gesetzlich nicht gestattet wird, ist unsere Tanning-Anwendung eine risikofreie Möglichkeit zur Hautbräunung.

Auch bei sehr heller Haut, Neigung zu Sonnenallergie oder tätowierter Haut kann ein Spray Tanning risikolos angewendet werden.

Lediglich bei einer Schuppenflechte oder Neurodermitis raten wir von einer Behandlung ab, da es zu einer etwas verstärkten Hauttrockenheit kommen kann.

Hinterlässt Spray Tanning Flecken?

Nur bei einer Anwendungsvariante mit stärkerem Bräunungseffekt und entsprechend mehr enthaltenem Bronzer entsteht eine abfärbende Wirkung bis zum nächsten Duschvorgang. Daher sollten Sie direkt nach der Behandlung keine zu enge, reibende oder helle Kleidung wählen. Auf Seide oder Kunstfaser im direkten Anschluß sollten Sie verzichten. Danach färbt das Spray Tanning in der Regel nicht mehr ab. Leichte Spuren lassen sich aber leicht wieder aus Kleidung etc. herauswaschen.

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